Philosophie
Begegnungen im Leben
Begegnungen
sind wohl die aufregendsten Begebenheiten im menschlichen Leben.
Nichts versetzt uns so rasch und intensiv in Freude,
Verwirrung, Enttäuschung oder Schrecken wie sie. |
Ich möchte Dich anregen, an Dich zu glauben.
Daran zu glauben,
dass es gut ist, da zu sein.
(Du bist gelungen!!)
Und wenn uns nicht so ganz bewusst ist, zu sein,
müssen wir uns wieder bemühen und uns anstrengen um wieder zu erfahren,
wieviel Wert wir haben, dann können wir uns weiter damit beschäftigen,
wieviel es noch Wunderbares im Leben zu erfahren gibt und für uns bereit steht.
Du bist ein Erfolg und kein Fehlschlag
Eine alte Sage erzählt von einem Zauberspiegel, der die Bilder der Menschen wiedergab,
so wie sie wirklich waren. Nicht wie sie selbst,
ihre Freunde oder Feinde sie sich dachten.
Von allen Enden der Welt pilgerten die Menschen zu diesem Zauberspiegel.
Nun kam auch einmal ein Pilger von außerordentlicher Bescheidenheit,
stets geneigt, sich selbst zu unterschätzen. Er war sehr erstaunt,
in diesem Spiegel eine Seite von sich zu erkennen, von der er bis jetzt nichts geahnt hatte.
Hier in dem Zauberspiegel sah er deutlich innerhalb
der Umrisse seiner eigenen Gestalt die eines anderen Wesens.
Es war so stark, voll Selbstvertrauen, ein strahlendes Bild der Männlichkeit,
ohne irgendeinen der Fehler und Minderwertigkeiten,
die er sich immer selbst zugeschrieben hatte.
Je länger er dieses Bild betrachtete,
um so deutlicher trat es hervor,
bis ihm endlich klar wurde, dass dies sein anderes,
sein höheres Selbst sein müsse, das Wesen, das zu sein ihn der Schöpfer geschaffen hatte.
Das Bild in dem Zauberspiegel machte einen so großen Eindruck auf den
Pilger, dass er von nun an unablässig bemüht war, sich nach ihm zu richten
und zu verändern. Und mit der Zeit wurde das Bild des vollkommenen
Menschen, das ihm beständig vor Augen stand, zur Wirklichkeit und
trat an die Stelle des schüchternen, zurück haltenden sich selbst
unterschätzenden Menschen, der er seither gewesen war. Nur wenige
Jahre später war mit seiner ganzen Erscheinung, seinem geistigen Zustand,
seinem ganzen Wesen eine vollständige Veränderung vorgegangen.
Er war wirklich der größere Mensch geworden, den ihm
der Zauberspiegel entschleiert hatte; und nicht nur das, er war auch in
seinem Beruf weitergekommen, hatte größeren Erfolg gehabt, als er je
sich hätte träumen lassen. Und er sagte, er fange jetzt erst an, die
Möglichkeiten, die in ihm lägen, zu verwirklichen.
Es ist ganz außerordentlich schwierig, den Menschen Glauben an ihre eigene Größe,
Vertrauen in die in ihnen ruhenden Fähigkeiten nahe zu bringen.
Wir sind gehemmt durch den alten Gedanken der menschlichen
Minderwertigkeit.
Aber es ist nichts Minderwertiges an dem Menschen,
den Gott geschaffen hat.
Die einzige Minderwertigkeit in uns haben wir selbst hineingelegt.
Was Gott geschaffen hat, ist vollkommen.
Der Fehler ist der, dass die meisten von uns nur das Zerrbild dessen
sind, was sie nach Gottes Plan sein sollten.
Das kommt von dem mangelnden Glauben an uns selbst, und weil
wir unsere göttlichen Möglichkeiten nicht kennen.
Aller Misserfolg, alle Minderwertigkeit ist die Folge davon, dass wir
von unserem wahren Selbst und unserer Verwandtschaft mit Gott
nichts wissen. Der Mensch ist dazu bestimmt,
Sieger zu sein und nicht Sklave.
Er soll sich seines Geburtsrechtes göttlicher Kraft bedienen
und zur Höhe seiner Möglichkeiten aufsteigen, nicht darunter
hinabsinken, wie es so viele von uns tun.
So wie wir uns sehen, so werden wir auch sein. Wir sollten das
minderwertige Bild gegen das austauschen, das wir sein könnten und möchten.
Unser geistiges Musterbild kann unser Selbst erhöhen
und dann danach streben, diesem Bild gleich zu werden.
Im Zauberspiegel der eigenen Seele erkennen wir,
wie wir nach
Gottes Absicht sein sollten. Nicht das kleine, enge, schwache Wesen,
sondern der herrliche Mensch,
den Gott in seinen Gedanken hatte,
als er uns schuf.
Denke, sprich, handle und lebe, wie dieser Mensch es tun sollte.
Dann werden wir im Einklang mit dem Schöpfer sein und nicht gegen ihn.
Dann werden wir die Erfüllung seines Planes sein und nicht diesen
durchkreuzen; dann bist du ein Erfolg und kein Fehlschlag.
Orsison Swett Marden |
Die Welt ist grausam, aber es ist tröstlich, dass das Leben uns die Welt nicht übelnimmt.
Wir werden diese Welt überleben!
(Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen)
Zu unserem Dasein soll Bereicherung
dazukommen,
durch Beziehungen zu Anderen
und Begegnungen, die uns gut tun, anspornen
und auf irgendeine Art und Weise berühren, auf
unserem Weg begleiten und prägen.
Begegnungen uns weiterhelfen, Dinge
anders anzuschauen, eine andere Blickrichtung
zu erzielen, oder als Beispiel, wie man vielleicht
nicht weiter machen möchte.
Aus Fehlern können wir Erfahrungen sammeln,
um uns ein besseres Ziel stecken zu können.
Um lohnender Wege bewusst zu werden, brauchen wir wieder das Gefühl für das Eigene.
Die Ursachen für geringeres Empfinden,
Fühlen und Hineinhorchen in uns selbst, liegen in unserer Vergangenheit,
die wir mit uns nehmen
wohin wir auch gehen, was immer wir erleben, wie
wir uns Sachen gefallen lassen, was wir mit und aus uns machen lassen,
wie wir Dinge sehen, an uns abprallen lassen, wie uns Leute widerstreben,
Eigenschaften von anderen abstoßen, wir Berufe wählen, wie wir unsere Partner aussuchen, Lust empfinden
oder eben nicht,
erfroren (cool)sind oder offen sind, liebesfähig sind oder eben nicht,
ob wir verzweifelt sind oder mit beiden Füßen den Boden unter uns spüren.
Erste Tränen
Es gibt Enttäuschungen im Herzen eines Kindes, die man nicht sehen kann.
Es gibt Tränen, die nicht getrocknet werden und ein Herz versteinern lassen. |
Ab und zu brauchen wir ein Gegenüber, das uns unser Dasein wieder lebenswert macht,
(das kann kann durchaus auch ein Tier sein)
oder uns wieder einen "Schubser" gibt, uns bewusst zu werden,
dass doch alles in Ordnung ist. Vielleicht sieht man das Gute einfach nicht ,
weil man mit unwichtigen Dingen vernebelt wird.
Es ist umsonst, wenn dir das Glück gewogen ist,
wenn du nicht selbst erkennst, wie sehr du glücklich bist |
Aber seinen eigenen, leuchtenden Stern in seiner Mitte bzw. seine eigenen Sonne,
sein eigenes Meer in sich, seine Perle, mit der er mit allen für immer vereinigt ist, kann nur jeder für sich selbst
erfühlen und erfahren ,
dieses kann uns niemand "erklären" , befehlen bzw. einreden.
Wenn wir unsere innere Verbundenheit entdeckt haben, können wir Verantwortung für uns übernehmen,
können uns unsere Musik selber auflegen, selber tanzen, für uns selber gerade stehn`,
unsere Meinung ohne Angst vertreten und ohne Verluste mit Menschen zusammensein, die
uns wichtig sind. Uns wegen Enttäuschungen nicht mehr aus der Bahn werfen lassen usw.....
Die Zeit, die wir uns und unseren Bedürfnissen, unseren Prinzipien und wichtigen
Herzensangelegenheiten, unserer Trauer, die auch Positives hervorbringen kann,
unsere Vergangenheit nochmals anschauend, um sie dann gesichert
in unseren Reiserucksack verstauen zu können, nehmen sollten,
scheint mir am Wichtigsten.
Zeit für Begegnungen, Beziehungen, Austausch und Auseinandersetzung mit unseren Mitmenschen.
Die Urlaubsziele werden von uns nicht nur wegen dem Meer (Suche nach dem Göttlichen),
sondern vor allem wegen der angenehmen "Lebensgeschwindigkeit", gewählt.

Mit meinem Cafe Sophal möchte ich dazu Zeitraum bereitstellen. Raum für Zeit, Raum für Gespräche,
Raum für Geschichten, Raum für Lob, Raum für Wut, Raum für Zorn, Raum für Enttäuschung,
für sonnige Momente und sonnigen Perlen, die zum "aufeinander zugehen" bereit sind.
Eine gelassene Zeit bei uns wünsche ich, und hoffe,
dass mein Cafe Sophal auch eine Annäherung an andere, nicht nur virtuell,
sondern Wege geöffnet werden um sich auch auf der Wiese,
in einem Cafe, einen Cappuchino schlürfend bzw. ein Bierchen trinkend, für ein lebendiges Gespräch Zeit
nehmend, ermöglicht wird.
Nur du selbst
von Franziska Mägdefrau
Du bist stolz, klug und wohl erzogen,
Versuchst, ihnen alles Recht zu machen,
Du hast dich bereits verbogen,
und doch - sie können nur lachen.
Warum verstellst du dich für andere?
Wie kann das sein?
Warum bist du so, wie du bist?
Kann man wirklich so tief fallen?
Du hast dich nicht einfach nur belogen,
Hast versucht, immer wieder zu gewinnen,
Hast alles und jeden irgendwann betrogen.
Deine Wünsche sind verdammt zu zerrinnen. |
Sei doch endlich du selbst,
Fang an, an dich zu glauben,
Steh zu dir oder ist das so schwer?
Fang an zu reden und geh endlich los...
Dein Weg wird durch dunkle Straßen führen,
Wird schwer, schicksalsträchtig und hart,
Kompromisslos wirst du dein Feuer schüren,
Deine Ideale erfordern Rückrat.
Sei du selbst, sprich aus, was du denkst,
Sei ehrlich, offen und direkt.
Erlerne kordiales Verhalten,
Fang an, selbst zu schalten und zu walten
Und du wirst sehen,
Dass eines Tages auch für dich
Die Lichter am Himmel stehen.
www.emotion.de/kreativ |
Das NEIN,
das ich endlich sagen will,
ist hundertmal gedacht,
still formuliert,
nie ausgesprochen.
Es brennt mir im Magen,
nimmt mir den Atem,
wird zwischen meinen Zähnen zermalmt
und verlässt als freundliches JA meinen Mund
Peter Turrini
*
Wenn wir nicht länger in der Lage sind,
eine Situation zu ändern, sind wir gefordert, uns selbst zu ändern.
Die Welt ist undankbar sagen viele.
Ich habe noch nicht gefunden,
dass sie undankbar sei, wenn man auf die rechte Art etwas für sie zu tun weiß. (Goethe)
*
Change it, love it or leave it!
Oh schüttle ab den schweren Traum
und die lange Winterruh`:
Es wagt es der alte Apfelbaum,
Herze, wag`s auch du!
Theodor Fontaine
*
Wer immer nur funktioniert,
entzieht sich dem Abenteuer des Lebens.
Armin Mueller-Stahl
*
Menschen, die nach immer größerem Reichtum jagen,
ohne zu genießen,
sind wie Hungrige,
die immerfort kochen,
aber sich nie zu Tische setzen.
Marie von Ebner-Eschenbach
*
Es gibt nur einen Weg zum Glück,
und der bedeutet, aufzuhören
mit der Sorge um Dinge,
die jenseits der Grenzen
unseren Einflussvermögens liegen.
Henry Wood
*
Ein Kind in meiner letzten Saison in der Kinderbetreuung fragte mich,
ob ich denn schon sein Lieblingslied kennen würde.
Das ginge so, sagte der 4 jährige Junge:
"Lasst uns doch von vorne anfangen,
wir haben da was missverstanden.....!"
*
Ich kann auch aus Mist noch Dünger machen!
*
Also man kann immer noch neu beginnen.......!
Alles Liebe!
*
"Im Herzlich-Lachen können, ist ein Stück Kindheit in einem Menschen lebendig geblieben,
auch wenn er im Pensionsalter steht"
Engel
Im Leben gibt es mitunter Augenblicke,
in denen ein Mensch uns wie in Vertretung eines Engels entgegen kommt,
uns hilft oder ein Wort spricht, das uns unvergesslich bleibt.
Dan Lindholm
Buchtipps:
Sofies Welt, Jostein Gaarder u. Gabriele Haefs, Dtv

Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny, Piper

Was ist eigentlich das Leben?
An einem schönen Sommertage war um die Mittagszeit
eine Stille im Wald eingetreten.
Die Vögel steckten ihre Köpfe unter die Flügel.
Alles ruhte.
Da reckte der Buchfink sein Köpfchen hervor und fragte:
Was ist eigentlich das Leben?
Alle waren betroffen über diese schwierige Frage.
Die Rose entfaltete gerade ihre Knospe
und schob behutsam ein Blatt nach dem anderen
heraus. Sie sprach:
Das Leben ist eine Entwicklung.
Weniger tief veranlagt war der Schmetterling.
Lustig flog er von einer Blume zur anderen, er sagte:
Das Leben ist lauter Freude und Sonnenschein.
Drunten am Boden schleppte sich eine Ameise
mit einem Strohhalm, zehnmal länger als sie selbst,
und war der Meinung:
Das Leben ist nichts anderes als Mühe und Arbeit.
Geschäftig kam eine Biene von einer honighaltigen Blume
zurück und wisperte:
Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen.
Wo so weise Reden geführt wurden,
steckte der Maulwurf seinen Kopf aus der Erde
und sagte:
Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln.
Es hätte nun fast einen Streit gegeben,
wenn nicht ein feiner Regen eingesetzt hätte,
der war der Ansicht:
Das Leben besteht aus Tränen, nichts als Tränen.
Dann zog er weiter zum Meer.
Dort brandeten die Wogen und warfen sich mit
aller Gewalt gegen die Felsen und stöhnten:
Das Leben ist ein stets vergebliches Ringen nach Freiheit.
Hoch über ihnen zog majestätisch ein Adler
seine Kreise, der frohlockte:
Das Leben, das Leben ist ein Streben nach oben.
Nicht weit davon stand eine Weide, die hatte der Sturm
schon zur Seite gebogen. Sie ächzte:
Das Leben ist ein Sich neigen unter eine höhere Macht.
Dann kam die Nacht.
Mit lautlosem Flug glitt ein Uhu durch das Geäst des
Waldes und krächzte: Das Leben heißt:
die Gelegenheit nutzen, wenn die anderen schlafen.
Und schließlich wurde es still im Wald.
Nach einer Weile ging ein junger Mann durch die
menschenleeren Strassen nach Hause;
er kam von einer Lustbarkeit und murmelte vor sich hin:
Das Leben ist das ständige Suchen nach Glück
und eine Kette von Enttäuschungen.
Auf einmal stand die Morgenröte in ihrer vollen Pracht
auf und sprach:
Wie ich, die Morgenröte, der Beginn des kommenden
Tages bin, so ist das Leben der Anbruch der Ewigkeit.
Ein schwedisches Märchen |
Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind
im Weitergehen von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.
Rainer Maria Rilke |
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