Die Spielregeln des Lebens verlangen von uns nicht, dass wir immer gewinnen. (Viktor Frankl)
Die erste und entscheidenste Übung im alltäglichen Leben besteht also darin, die Augenblicke zu schätzen, in denen uns etwas berührt, wovon wir bislang nicht einmal träumten. Karlfried Graf Dürckheim
In unserer Zeit scheint es nur mehr falsches Spielen zu geben. Konkurrenzkämpfe, Wettkämpfe, Spiele mit Gewinnstreben usw.
Haben wir das wirkliche Spielen verlernt?
Dieses neugierig sein, wie das Spiel ausgeht? Lassen wir uns doch wieder anstecken von den Kindern, die im Spiel die Welt vergessen können, die wach sind im Spiel, im Zusammensein mit den anderen.
Sie stecken uns an und verführen uns an einen Ort der das Herz erwärmt. Kannst du dich an das Spiel "Vater - Mutter - Kind" erinnern? Es war eine Selbstverständlichkeit, die Rollen in der Phantasie einzunehmen?
Haben wir dabei daran gedacht, was rings um uns in der Welt passiert? Wir haben es im Spiel schlicht und einfach vergessen. Wir waren einfach.
Trauen wir uns doch wieder zu spielen, mit ganzem Herzen dabei sein und den Verstand mal beiseite lassen, wir begeben uns so auf die Ebene des reinen Gefühls und antworten dem Leben mit unserem ganzen Sein:
Ich verstehe es einfach nicht, wie "Erwachsene" das Spielen für kindisch halten?
Spiel ist doch die beste Möglichkeit der dinglichen Welt zu trotzen!
"Da draußen, jenseits der Vorstellung von falsch und richtg gibt es
einen Ort. Dort begegne ich dir. Rumi
Als wir ursprüngliches Spiel aufgaben, verlor das Leben seinen Sinn, und wir entdeckten den Zweck. Mit Beginn der Moral spielen wir fair - und wollten
um jeden Preis gewinnen.
Als Freundlichkeit verschwand, wurde aus unserem Spiel Ernst. Fred Donaldsen
nach Rentabilität und Ansehen
seine Fähigkeit zu Zärtlichkeit und Zuneigung ist ungebrochen.
Und die kindliche Empfindsamkeit
für die Strömungen des Herzens erweckt in uns Erwachsenen bisweilen
die Sehnsucht nach solcher Reinheit,
nach unbeschwerter Lebensfreude
und selbstverständlicher Hingabe an Mensch und Leben.
Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir
herauswollte. Warum war das so schwer? Hermann Hesse
Wolken schauen und raten welche Figuren sie sein könnten!
Den Mut aufzubringen, die Schrtte zu tun, die wir immer
schon tun wollten - ist die einzige Art zu zeigen, daß wir dem Leben
vertrauen! (Egal wie tief wir fallen, das Leben fängt uns auf
oder wir fallen von dieser Kugel nicht runter.)
Wenn etwas gut ist, ist es egal wie`s (den anderen) schmeckt!
Es muss im Leben mehr als alles geben
Einst hatte Jenny alles. Sie schlief auf einem runden Kissen im oberen und auf einem viereckigen Kissen im unteren Stockwerk. Sie hatte einen eigenen Kamm, eine Bürste, zwei verschiedene Pillenfläschchen, ein Thermometer und einen roten Wollpullover für kaltes Wetter. Sie hatte zwei Fenster zum Hinausschauen und zwei Schüsseln für ihr Futter. Und sie hatte einen Herrn, der sie liebte.